Unser Konzept

Bei uns wird Bildung GROSS geschrieben



Bei uns wird BILDUNG groß geschrieben!


Vieles von dem, was Kinder im Kindergarten lernen, tragen sie nicht vorzeigbar in der Hand mit nach Hause.
Trotzdem haben sie dort eine Menge erfahren und gelernt.
Qualitäten, die stark machen für ´s Leben.


12 Beispiele für Lernerfolge im Kindergarten, die vielleicht nicht gleich ins Auge springen, dafür Kinder aber umso wirkungsvoller in ihrer Entwicklung unterstützen.



Ich kann was

Sich selbst an- und ausziehen, die Schuhe selbst binden, darauf achten, dass der verlorene Hausschuh wiedergefunden wird, das verschüttete Getränk selbst aufwischen...
Das sind kleine Schritte zur großen Selbständigkeit.

Ich gehöre dazu !

Mit anderen zusammen sein heißt für Kinder vor allem, mit anderen spielen.
Gemeinsames Spielinteresse verbindet. Im Spiel planen Kinder miteinander – setzten sich auseinander- lernen sich zu behaupten – finden Kompromisse – schließen Freundschaften...

Ich habe eine Idee !

Bilder malen, werken, gestalten, musizieren, im Sand spielen, Geschichten erfinden und spielen...
Der Kindergarten bietet Zeit, Möglichkeiten und Freiheit für eigene Ausdrucksformen. Dabei entwickeln Kinder Eigeninitiative und Fantasie, verfolgen ihre Ideen, finden eigene Wege und Lösungen, werden erfinderisch und kreativ.

Ich habe was zu sagen !

Einen Streit miteinander klären, erzählen, was man erlebt hat, zusammen einen Ausflug planen, nach der eigenen Meinung gefragt werden, sagen können was man will und was man nicht möchte – das macht stark.
Wer sich sprachlich ausdrücken lernt, kann sich mit anderen verständigen, wird nicht überhört oder übergangen.

Ich habe eine Aufgabe !

Im Kindergarten übernehmen Kinder Aufgaben in der Gemeinschaft: den Tisch decken, nach dem Spiel zusammen aufräumen, den anderen beim Anziehen helfen, im Garten ein Beet anlegen und pflegen, sich um ein neues Kind kümmern... In vielen kleinen Handlungen lernen Kinder, Verantwortung füreinander und für eine gemeinsame Sache zu übernehmen.

Ich traue mich !

Mit dem Messer schneiden, sägen, auf Bäume klettern- Kinder wollen Dinge „echt“ tun und nicht nur im Spiel. Im Kindergarten dürfen Kinder kochen, backen...
Zutrauen macht stark und motiviert

Ich begreife !

Kinder lernen ganzheitlich. Sie wollen die Dinge nicht nur anschauen oder darüber reden. Sie wollen sie anfassen, daran riechen, schmecken, sie befühlen, damit experimentieren... Das ist im Kindergarten erlaubt und wird gefördert. Sinneswahrnehmungen sind die Grundlagen für ein differenziertes Vorstellungs- und Denkvermögen. Deshalb haben Kinder dann häufiger mal schmutzige Hosen und klebrige Hände. Aber nur so machen sie alle die Erfahrungen, die sie später einmal in die Lage versetzen, in der Schule mitzudenken und die Zusammenhänge gedanklich nachzuvollziehen.

Das will ich wissen !

Die Motivation zum Lernen ist die Neugier.
Neugierige Kinder haben immer den Drang, etwas neues zu erfahren, zu probieren, zu erleben und somit zu lernen.
Das wird im Kindergarten gewünscht und auch unterstützt.

Ich habe Interesse !

Kinderfragen werden aufgegriffen.
Zusammen macht man sich auf die Suche nach Antworten. Wo Kinder in ihrem Interesse ernst genommen werden, entwickeln sie Freude am Lernen und Entdecken.

Das mache ich gern !

Kindergartenalltag orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Spiel zu. Spielen macht Spaß und was Spaß macht, machen Kinder mit ganzem Herzen. Zeit zum Spielen ist Zeit, in der Kinder eine Sache mit Konzentration nachgehen und dabei Ausdauer und Durchhaltevermögen entwickeln.

Du bist mir wichtig !

In der altersgemischten Gruppe erleben sich Kinder mal groß, mal klein, mal stark, mal schwach, mal helfend, mal wird ihnen geholfen...
Solche eigenen Erfahrungen sind die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und verantwortliches Handeln.

Du wirst mir vertraut !

Im Kindergarten treffen Kinder mit unterschiedlichem familiären, kulturellen und nationalen Hintergrund zusammen. Was sich gesellschaftlich noch schwierig gestaltet, wird hier „im Kleinen“ oft schon selbstverständlich voneinander erfahren und miteinander gelebt.

Wenn ich nur darf,
wenn ich soll,
aber nie kann,
wenn ich will,
dann kann ich auch nicht,
wenn ich muss.

Wenn ich aber darf,
wenn ich will,
dann mag ich auch,
wenn ich soll,
und dann kann ich auch,
wenn ich muss.

(Verfasser unbekannt)